die Onleihe Niederrhein. Ich werde glücklich sein

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Ich werde glücklich sein Ein Dokumentarfilm über drei Frauen, die in der Forensik einen Ausweg aus dem Kreislauf von Missbrauch, Sucht, psychischer Erkrankung, Gewalt und Kriminalität suchen Der Dokumentarfilm blickt hinter die Mauern der forensischen Klinik in Eickelborn. Drei Frauen erzählen, was sie dorthin geführt hat und was es bedeutet, als Frau in einer hochgesicherten psychiatrischen Einrichtung zu leben. Yvonne beschreibt, wie es ist, Mutter und Hausfrau zu sein und gleichzeitig seit vielen Jahren von der Sucht nach Kokain begleitet zu werden. Drogenberatungsstellen und Bewährungshilfen waren nicht in der Lage, den Kreislauf aus Sucht und Kriminalität zu durchbrechen. Sexueller Missbrauch warf das Leben von Nadine und Lara von Grund auf aus den Bahnen. Ohne ein festes Zuhause und ohne Bezugsperson verschlimmerte sich ihr Zustand, während sie zwischen Heimen und Kliniken hin- und hergereicht wurden. Während sie immer stärkerer Gewalt ausgesetzt war, entwickelte Lara in ihrer Jugend eine Borderline-Entwicklungsstörung und verwandelte ihre Depression unter zunehmendem Alkoholkonsum in sich stetig steigerndes aggressives Verhalten. Nadine, die ebenfalls am Borderline-Syndrom und einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, veranlassten ihre depressiven Phasen zu Selbstzerstörung und Suizidversuchen, was ein friedliches Zusammenleben im Jugendwohnheim unmöglich machte. Der Beginn des Freiheitsentzugs in der forensischen Klinik ist für die Protagonistinnen ein absoluter Tiefpunkt. Gleichzeitig bedeutet er aber auch einen Neuanfang mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Therapeut der Station arbeitet mit ihnen daran, wieder Licht und Hoffnung ins Dunkel zu bringen. Gemeinsam mit ihm setzen sich die Protagonistinnen mit ihrer Vergangenheit und ihren Problemen auseinander. Mit vielseitigen therapeutischen Angeboten und Gesprächsgruppen lernen die Frauen Skills, um in Zukunft auch in schlechten Phasen wieder an sich glauben und selbstständig mit Sucht und psychischen Erkrankungen umgehen zu können. 40 Min. Regie, Kamera, Schnitt: Karla Stindt und Lea Dinger FSK 0 Bonusfilme: Interview mit Dr. Ulrich Kobbé - Der therapeutische Leiter der Frauenstation erläutert den Organismus einer forensischen Klinik und beschreibt den hochgesicherten Ort als Chance auf ein besseres Leben. Seit 33 Jahren ermutigt er Patientinnen durch therapeutische Angebote zur Entwicklung einer neuen, positiven Lebensperspektive. 8:30 Min Interview mit Sarah - In ihrer Kindheit entwickelte Sarah eine Borderline-Störung. Sie beschreibt, was ihr jetzt hilft, mit ihren Anspannungen umzugehen und welche Fortschritte sie bereits gemacht hat. Sie reflektiert den von psychischen Erkrankungen und Alkoholabhängigkeit geprägten Weg, der sie ins Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt geführt hat, und beschreibt ihre Gedanken zum Gefühl, in Freiheit zu sein. 9:00 Min

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